Als wichtigstes Instrument einer Nationalbank gelten für die gewöhnlich die Senkung und Erhöhung der Leitzinsen bzw. die Verminderung oder Vergrößerung der im Umlauf befindlichen Geldmenge. Aufgrund der finanziell anspannten Situation vieler EU-Länder ist mit einer kräftigen Zinserhöhung seitens der Europäischen Zentralbank EZB nicht zu rechnen. Auf der anderen Seite treiben die Krisen im Nahen Osten und Japan die Erdölpreise und somit auch die Inflation an. Anleger sind daher gute beraten, wenn sie Ihre Ersparnisse vor der drohenden Geldentwertung in Sicherheit bringen.

Eine der Möglichkeiten auf die aufgehende Schere zwischen Inflation und Sparzinsen sinnvoll zu reagieren sind sogenannte Inflationsanleihen. Bei diesen meistens von Banken begeben Anleihen, hängt der Zinssatz, oder wie es bei der Anleihe korrekt heißt der Kupon, von der Inflationsrate ab. Als Maßstab dafür gilt in unseren Breiten häufig der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für die Eurozone, der derzeit bei 3,1% liegt (Quelle: Statistisches Zentralamt).
Die derzeit in Zeichnung befindlichen Bankanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren zahlen darauf noch einen Aufschlag von 125% bis 160%, womit auch die anfallende Kapitalertragsteuer mehr oder weniger abgegolten wird. Zu berücksichtigen ist, dass sowohl die Zinszahlungen als auch der Kapitalschutz bei Laufzeitende mit der Zahlungsfähigkeit der emittierenden Bank verbunden ist.
Für eine detaillierte Beratung zu den jeweils aktuellen Emissionen stehe ich gerne zur Verfügung.
Quelle: Mag. Peter Arlits

